Winter 2010/2011: Zusammenarbeit mit der ENSCBP Bordeaux
Im Wintersemester beginnt die Zusammenarbeit mit der ENSCBP Bordeaux (Ecole Nationale Supérieure de Chimie, de Biologie et de Physique). Studierende beider Hochschulen üben mit Einsatz neuer Medien die Kommunikation und Verhandlungsführung auf Englisch, um die interkulturelle Kompetenz zu fördern.
November 2010: Eröffnung des Instituts für Detektionstechnologien
Am Campus Rheinbach wird, mit einer Stiftungsprofessur von Kooperationspartner EADS bereichert, das Institut für Detektionstechnologien eröffnet. In den kommenden Jahren werden unter der Leitung von Professor Dr. Gerhard Holl neue Verfahren in der Detektionsforschung entwickelt.
November 2010: Hochschulentwicklungsplan
Mitte November verabschiedet der Hochschulrat die vom Präsidium vorgelegten Ziele der Hochschule bis zum Jahr 2015. Diese legen unter anderem die strategischen Ausrichtungen der Hochschule auf den Gebieten der Internationalisierung, Forschung, Lehre und Finanzierung fest. (Hochschulentwicklungsplan 2010 - 2015)
Oktober 2010: Absolventin wird Weinkönigin
Mandy Großgarten ist nicht nur jahrgangsbeste Absolventin des Studiengangs Chemie mit Materialwissenschaften, sondern auch Deutsche Weinkönigin. Die 22-jährige erhält außerdem einen Preis der Fördergesellschaft der Hochschule für ihre Abschlussarbeit sowie ein Stipendium des Cusanuswerks. Sie wird noch ein Masterstudium absolvieren.
Oktober 2010: Forschungsschwerpunkte
"Sicherheitsforschung" und "Visual Computing" stehen künftig im Fokus der angewandten Forschung an der Hochschule. In einer Sondersitzung benennt das Präsidium diese Themen als Hochschulforschungsschwerpunkte. Die Hochschule möchte damit ihr Forschungsprofil stärken und setzt dafür Mittel in Höhe von knapp vier Millionen Euro über die kommenden fünf Jahre ein.
Oktober 2010: Leiter des neuen International Office
Als Leiter des International Office wechselt Dr. Roland Weiß an die Hochschule. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Internationalisierungsstrategie der Hochschule erfolgt.
Mai 2010: Fundraiserin eingestellt
Mit Fidegnon Adeossi hat die Hochschule seit dem 1. Mai 2010 eine Fundraiserin eingestellt. Sie erschließt in der neuen Stabsstelle Fundraising Finanzierungsmöglichkeiten unter anderem für Forschungsprojekte, um die zurückgehenden Mittel aus öffentlichen Quellen zu ergänzen.
März 2010: Professor Klaus W. ter Horst geht in Ruhestand
Er kam im Gründungsjahr 1995 als Gründungsdekan des Fachbereichs Wirtschaft Sankt Augustin an die Hochschule. Seitdem lenkte er die Geschicke des Fachbereichs, später auch als gewählter Dekan.
Frühling 2010: Zwei neue Masterstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften
Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften legt mit Innovations- und Informationsmanagement sowie Controlling und Management zwei berufsbegleitende Masterstudiengänge auf.
Januar 2010: Zwei neue Einrichtungen
Das Graduierteninstitut und das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklungen (IZNE) werden formal gegründet. Hier sollen entsprechende Initiativen fachbereichsübergreifend gebündelt werden.
Winter 2009/2010: Studienbeitragsstiftung wird gegründet
Im Einvernehmen mit den Studierenden dient ein Teil der eingezahlten Studienbeiträge als Einlage in die neue Stiftung. Unter anderem sollen aus der Stiftung Stipendien vergeben werden.
November 2009: Jubiläum der HuKB
Die Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg besteht nach der Fusion der früheren Hochschulbibliothek mit der Sachbuchbibliothek des Rhein-Sieg-Kreises seit nunmehr zehn Jahren. Der Zusammenschluss wurde ein Erfolgsmodell.
November 2009: Anbahnung einer Kooperation mit der Universität Cape Coast/Ghana
Die Partnerschaft soll Ausgangspunkt weiterer entwicklungspolitischer Aktivitäten der Hochschule sein. Beim Besuch einer Hochschuldelegation in Ghana wird bereits ein erster Vertrag unterzeichnet.
Herbst 2009: Hochschule ist Partner beim Bonn Sustainability Portal
Mit dem Bonn Sustainability Portal geht eine Informationsbörse für Nachhaltige Entwicklung an den Start. Die Hochschule ist zusammen mit sieben weiteren Institutionen Gründungsmitglied.
Herbst 2009: Zwei internationale Masterstudiengänge beginnen
Am Campus Rheinbach geht der Studiengang NGO-Management an den Start, der sich schon während der Planung regen Interesses erfreute. Kein Wunder, denn in kaum einer anderen Region sind so viele Nicht-Regierungs-Organisationen beheimatet wie in Bonn.
International Media Studies ist der andere neue Masterstudiengang, der als Partner neben der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Deutsche Welle und die Uni Bonn hat.
Sommer 2009: b-it-bots werden Weltmeister
Roboter Johnny verwies die starke Konkurrenz in der RoboCup@Home-Liga auf die Plätze. Er war in der Lage, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, ein Getränk aus dem Esszimmer zu holen und einem Gast zu reichen. Dabei erkannte Johnny den Gemütszustand seines Gegenübers und reagierte entsprechend.
Sommer 2009: Gründung gemeinsamen Instituts mit FH Aachen
Aus der gemeinsamen Kompetenzplattform "Polymere Materialien" heraus entwickelte sich die Idee eines gemeinsamen Instituts. Im Juni werden das neue "Institut für Angewandte Polymerwissenschaften" und der gemeinsame Masterstudiengang "Angewandte Polymerwissenschaften" vertraglich besiegelt.
Frühling 2009: Das Präsidium ist komplett
Neben dem Präsidenten (Prof. Dr. Hartmut Ihne) gibt es Vizepräsidenten für Forschung und Transfer (Prof. Dr. Volker Sommer), Internationalisierung und internationale Zusammenarbeit (Prof. Dr. Wiltrud Terlau), Lehre, Studium und Weiterbildung (Prof. Dr. Manfred Kaul) sowie Innovation und neue Finanzierungsinstrumente (Prof. Dr. Reiner Clement) und den Kanzler Hans Stender.
Dezember 2008: Senat beschließt Namensänderung der Fachhochschule
Am 18. Dezember 2008 hat der Senat der Hochschule mit nur einer Gegenstimme die Namensänderung von "Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg" in "Hochschule Bonn-Rhein-Sieg" mit Wirkung zum 1. Januar 2009 beschlossen.
August 2007: Hochschulrat nimmt die Arbeit auf
Als erste Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen stellt die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg im August ihren Hochschulrat vor. Die Mitglieder erhalten von NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart ihre Ernennungsurkunden und finden sich zur konstituierenden Sitzung zusammen. In dieser Sitzung wird Professor Dr. Rupert Gerzer, Leiter des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln, zum Vorsitzenden gewählt. Der Vorsitzende ernennt den künftigen Präsidenten der Hochschule und wird dessen Dienstvorgesetzter sein.
Herbst 2007: Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge abgeschlossen
Zum Wintersemester 2007/2008 beginnen die ersten Studierenden des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus mit dem Bachelorstudium. Damit ist die Umstellung von Diplom (FH) auf Bachelor- und Masterabschlüsse für die gesamte Hochschule vollzogen.
Frühjahr 2007: Auszeichnung mit dem Grundzertifikat "Familiengerechte Hochschule"
Die Hochschule hat zahlreiche Maßnahmen zur Förderung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen für ihre Studierenden und Beschäftigten umgesetzt. Dafür wurde sie am 26. März 2007 mit dem Grundzertifikat "audit familiengerechte hochschule" ausgezeichnet.
Winter 2007: Die Dritte Zielvereinbarung ist da
Das Land NRW und die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg unterzeichnen neue Zielvereinbarungen für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2010. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen für den Studienerfolg und zur Förderung des unternehmerischen Denkens der Studierenden. Die Fachhochschule will sich weiter durch die Förderung von Existenzgründungen durch Studierende und Absolventen profilieren. Hinzu kommen Bemühungen um interdisziplinäre Lehrangebote. Das Wissenschaftsministerium und die Hochschule vereinbaren außerdem, die Wirkung der Maßnahmen mit Blick auf Erfolg und Profilbildung zu analysieren und sich als "Hochschule mit guter, individualisierter Studienberatung" zu positionieren. Hinzu kommen Pläne zur Institutionalisierung des Alumni-Clubs und die Zertifizierung als familiengerechte Hochschule bei der Hertie-Stiftung.
Oktober 2005: 10jähriges Bestehen der Fachhochschule
Gegründet wurde die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg zwar schon am 1. Januar 1995. Doch erst mit der Aufnahme des Studienbetriebs und je 30 Studierenden an den Standorten Sankt Augustin und Rheinbach im Oktober desselben Jahres ging die neue Hochschule richtig in Betrieb und feiert ihr zehnjähriges Bestehen.
Sommer 2005: Erstes Sommerfest mit großem Fußballturnier
Beim ersten Sommerfest der Hochschule mit großem Fußballturnier sorgt die FH-Band TheBIGlive, die sich damals noch "Aktionstheke" nannte, für Fetenstimmung. Die Musiker hatten sich auf Initiative des Gründungsrektors mit Blick auf das anstehende Fest gefunden.
Februar 2005: Einzug in die Erweiterungsbauten
Die neu gebauten Erweiterungsgebäude an den Standorten Sankt Augustin und Rheinbach werden bezogen. In Sankt Augustin beziehen neben dem Rektorat, der Verwaltung und dem Fachbereich Wirtschaft auch die BusinessCampus GmbH ein. Im Gebäude in Rheinbach sind vor allem die Labore des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften untergebracht und eine Zweigstelle des BusinessCampus.
Frühjahr 2005: Zweite Zielvereinbarung wird unterzeichnet
Die Fortschreibung der ersten Zielvereinbarung, die vor drei Jahren zwischen der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und dem Wissenschaftsministerium des Landes NRW ausgehandelt worden war, bestätigt die Fachhochschule auf ihrem bisher eingeschlagenen Weg, mit dem sie das eigene Profil schärfen will. Darüber hinaus bildet der Vertrag mit dem Land den Rahmen für die Weiterentwicklung. So wird sich die Fachhochschule um weitere Forschungsschwerpunkte und Kompetenzplattformen bewerben sowie Aktivitäten zur Gewinnung von Studienbewerbern und die Internationalisierung der Studiengänge vor allem in Rheinbach vorantreiben.
Herbst 2004: Erstmals über 4000 Studierende
Das ursprüngliche Ziel von 2500 Studierenden hatte die Fachhochschule schon lange erreicht. Mit mehr als 4000 Studierenden im Wintersemester 2004/2005 durchbricht die Fachhochschule dann die Schallmauer. Die stetige Steigerung verdankt die Fachhochschule dem ungebrochenen Interesse für die Fächer Wirtschaft, Informatik, Ingenieurwissenschaften und dem im Jahr 2003 eingeführten Studiengang Wirtschaftsinformatik.
Herbst 2004: Gründung der Business Campus Rhein-Sieg GmbH
Junge Unternehmen zu unterstützen, die mit neuen Ideen oder technischer Innovation auf den Markt drängen - dazu haben sich die Fachhochschule (FH) Bonn-Rhein-Sieg, der Rhein-Sieg-Kreis (RSK) und die Kreissparkasse (KSK) Köln zur BusinessCampus Rhein-Sieg GmbH zusammengeschlossen. Das gemeinsame Unternehmen fördert die Gründung und Entwicklung neuer Unternehmen aus dem Umfeld der Fachhochschule. Dazu gehören die beiden Existenzgründerzentren an den Standorten Sankt Augustin und Rheinbach.
Sommer 2003: Dritter Campus
Als dritter Campus kommt Hennef hinzu. Gemeinsam mit dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) baut die Fachhochschule den Studiengang Sozialversicherung auf.
Herbst 2002: Gündung B-IT
Gründung des "Bonn-Aachen International Center for Information Technology" (B-IT) mit der wissenschaftlichen Einrichtung der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Frühling 2000: Neuer Name
Änderung des Hochschulnamens in Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Herbst/Winter 1999: Fertigstellung der Neubauten
Die Neubauten an den beiden Standorten der Fachhochschule Rhein-Sieg werden bezogen.
Ab Winter 1996: Neue Studiengänge
1996: in Sankt Augustin Angewandte Informatik
1997: in Rheinbach Chemie, in Sankt Augustin Elektrotechnik
1998: in Rheinbach Werkstofftechnik, in Sankt Augustin Maschinenbau
1999: in Sankt Augustin Technikjournalismus
2000: in Rheinbach Biology
2001: Beginn der Umstellung von Diplom- auf Bachelorstudiengänge, Einführung des ersten Masterstudienganges in Computer Science
2003: Sozialversicherung
Winter 1995: Der Lehrbetrieb
Die FH ist zunächst in zwei Städten links und rechts des Rheins regional verankert: in Sankt Augustin und Rheinbach. Die Fachhochschule Sankt Augustin nimmt den Lehrbetrieb sofort auf und siedelt sich zunächst im TechnoPark der GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH an. In Rheinbach bietet ein Gebäude im Stadtpark vorläufig Unterkunft. Neubauten für die Fachhochschule sind jeweils in Planung. Der Lehrbetrieb beginnt in Rheinbach und Sankt Augustin mit je einem Studiengang Wirtschaft.
Januar 1995: Gründung der Hochschule
Die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg wurde zum 1. Januar 1995 durch das Land Nordrhein-Westfalen als Fachhochschule Rhein-Sieg gegründet. Sie ist Bestandteil der "Vereinbarung über die Ausgleichsmaßnahmen für die Region Bonn", die 1994 getroffen wurde. Ihr besonderer Auftrag: Den Strukturwandel in der Region fördern, neue Ausbildungsmöglichkeiten schaffen und durch Praxisprojekte und Kooperationen mit der Wirtschaft einen Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes leisten.